Was wir in 2015 gemacht haben!

Ausfahrt zum Köterberg

Der Ruf der Tradition: das 2.te Januarwochenende.
Das heißt wieder: Es geht rauf zum Köterberg, Suppe fassen.

Treffen war wie immer um 10 Uhr zum Käffchen vor Reiseantritt in Schloß Holte. Geplante Abfahrt um 11 Uhr! Nach und nach trudelten die Freunde ein. Martin, der leider wegen Bereitschaft nicht mitkommen konnte, Norbert mit seiner Freundin und Sozia Sine, Panzer, Fegermanni, Locke, Turtle, Cappo und Freaggle standen bereit. Um elwe schüttete es noch reichlich, teilweise mit dezenten Flöckchen und ordentlich Wind vom Tief Felix.
Aber da es ja diesen klugen Spruch gibt: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“ haben wir uns pünktlich aufs Bike geschwungen. Tja, wenn man schon ein paar Mal durchs kühle Nass gerauscht ist, weiß man, wie man sich anzuziehen hat – von daher war´s uns auch egal ob´s regnet, stürmt oder Gummibärchen vom Himmel fallen: Hauptsache keine Eis- oder Schneedecke auf der Fahrbahn.
Auf dem Truppenübungsplatz bei Augustdorf versuchte der Wettergott uns kurz zum Aufgeben zu zwingen und schmiss ne Runde Schneematsch auf die Straße. Hinter den ersten Hügeln wurde es aber wieder besser… sogar trocken! Auf der Bundesstraße gab´s dann noch einen kläglichen Versuch mit ‘ner Schneematschdecke auf der Piste. Freaggle fragte kurz durch, ob irgendwer umdrehen möchte: Keiner. Also weiter zum ersten – bzw. einzigen – Rastplatz auf der Route.
Man beachte mittlerweile: Erst Smartphones für Fotos, dann die Kippen zücken und beim Rauchen posten…
jaja, die „Jugend“ von heute …*lach*
Weiter geht’s zum Köterberg. Cappos GPZ muckte kurz rum, wahrscheinlich war der Benzinhahn verstopft. Das hielt uns aber nicht weiter auf –keiner musste sein Töff abstellen. Auf Reserve (aber mit mehr als genug Sprit im Tank) ging’s weiter. Dann gab’s sogar noch Sonne!!
Zwar nicht wirklich trockene Piste, aber Sonneeeee!
Über Löwendorf zum Ort Köterberg Richtung Köterberghaus. Die Straßenführung wurde leicht verändert und die Bremsbuckel sind auch wieder weg. Ratzfatz hat man sich auf die 495,8 m über NN hochgeschraubt. Oben angekommen erstmal die üblichen Handgriffe: Fotos machen, Rauchen, Posten und andere Moppeds begucken…
ääähm, ne nicht wirklich, nur ein weiteres, kleines Grüppchen hatte sich dort hin verirrt – zzgl. zwei Wanderpärchen. Also rein für Suppe, Kaffee und Strammer Max. Wir erfuhren, der Wirt – Herr Brand jun. – wurde just zuvor 80 Jahre alt! Herzlich Glückwunsch nochmal! Panzer kontaktiert noch Fegermanni „Trocken mit Sonne gut angekommen“. Manni hatte sich gen Heimat ausgekoppelt – aber alleine die Anreise hin und zurück waren für Ihn knapp 70 km. Lustigerweise kam die Antwort „Völlig durchnässt bei Schnee zu Hause angekommen“. Aufgewärmt und frohen Mutes machten wir uns für die Weiter- bzw. Rückfahrt fertig. Alle man aufsatteln und Abmarsch.
Noch ein „mmmhhhh“ von Norbert und dann zügig den Berg runter und wieder Richtung Westen.
Letzter Stopp am Donoperteich – noch eine kleine Runde quatschen, rauchen, Gruppenfoto. Der einsetzende Niederschlag wird durch Norberts „mmmhhhh“ unterstrichen und ruft zum Aufbruch gen Heimat. Wieder durch Schneematsch über den Truppenübungsplatz und in Stukenbrock trennt sich die Gruppe in verschiedene Himmelsrichtungen – bzw. Straßenrichtungen!

Fazit:
Wir sind bekloppt-wie jedes Jahr!
Also bis nächstes Jahr!
Quelltext von Cappo unter Asphaltpiraten.de