Was wir in 2014 gemacht haben!

Ausflug zum Köterberg

Ausfahrt der Biker Union Stammtische Bielefeld, Löhne und Rietberg zum Köterberg
Traditionell heißt es am Sonntag des zweiten Januarwochenende: Es geht wieder rauf zum Köterberg, Suppe fassen. Ab 10:00 Uhr steht bei Freaggle der Kaffee bereit, um 11:00 Uhr ist von dort Abfahrt. Auch ich wollte nach langer Zeit mal wieder teilnehmen und habe mich für 09:30 Uhr mit Nissy verabredet. Für dieses Jahr sagte der Wetterbericht: morgens kalt und stellenweise glatt und im Laufe des Tages ansteigende Temperaturen bis 10°. Na, mal sehen. Um 09:00 Uhr habe ich mich auf dem Weg zu Nissy gemacht, bei uns in der Spielstraße war es noch glatt, auf der Hauptstraße wird es besser, “dachte ich”. Nach gut 2 Km habe ich angehalten und Nissy angerufen, wie es bei ihm aussehe. “Hier ist es auch noch glatt”, bekam ich als Antwort. Wir sind übereingekommen, dass es zu gefährlich sei, die Fahrt anzutreten. Ich also Freaggle angerufen, abgesagt und vorsichtig zurück nach Hause.
Gegen 10:00 habe ich aus dem Fenster geschaut und gesehen wie die Autos auftauten, also nochmal bei Freaggle angerufen und nachgefragt wie es aussieht! “Bude is voll” bekam ich als Antwort von Cappo. Ich mich also wieder angezogen, ab auf meinen Bomber, Nissy wollte nicht mehr mit, und ab nach Schloß-Holte. Um 10:55 Uhr kam ich als letzter an, also noch ausreichend Zeit für eine Zigarette bis zur Abfahrt! Toll! Drei gemeinsame Stammtische: Bielefeld, Löhne und Rietberg (alphabetisch angeordnet) Ex- und Nicht-BU´ler, gesamt 14 Motorräder mit 17 Leuten fanden sich ein. Tolle Truppe. Soviel bekommen wir im Sommer nicht zusammen!
Um 11:00 Uhr, pünktlich, wurden die Motoren angelassen und der Tross fuhr los. Die Nachbarn waren wohl informiert. Schön vorsichtig ging es um die Ecken – nichts glatt. Gott sei Dank. Hauptstraßen sind auch frei – schön. Mal sehen wie es am Hermann ist. Freaggle führte den Trupp an und meist führen seine Strecken, soweit wie möglich, ohne Ampeln durch die Lande. Selbst oben auf dem Hermannsdenkmal war von Glätte nichts zu spüren, aber die Wolken hingen so tief, das wir diese durchfuhren. Ich fuhr an achter Stelle und konnte vorne 4 Rücklichter und im Spiegel 3 Scheinwerfer sehen. Also ging es vorsichtig weiter bis zur ersten Zigarettenpause nach 37 Kilometern – circa die Hälfte der Strecke. Jetzt wurde aber geredet und geflucht. Kalte Hände, lauwarmer Motor, unbeheizte Reifen – was es alles zu bereden gab – ganz großes Kino. “Jetzt kommt der spannende Teil, immer mehr an Höhenmeter bis 500m und das meiste durch Waldschneisen. Also weiterhin Vorsicht geboten”, sagte Freaggle bevor alle wieder ihre Motoren anließen. Ein einziger Motorradfahrer kam uns die ganze Zeit entgegen und grüßte so heftig, dass man ihn von weiten sehen konnte.
Am Ziel selbst standen aber doch vier Motorräder und es wurde geplaudert. Von Herrn Brand, den Inhaber des Köterberghaus, wurden wir persönlich begrüßt. “Holt Euch Eure Suppe ab und lasst es Euch schmecken”, sagte er freundlich und schüttelte vielen die Hand. Im Lokal war nicht viel los, so dass wir genug Platz für alle hatten. Wir verteilten uns an 2 Tischen. Natürlich blieb es nicht bei der Suppe. Es kamen noch „Strammer Max“ (Brot mit Schinken und Spiegelei, garniert mit Gurke und Tomate), Kaffee und anderes dazu. Wie selbstverständlich, habe ich der Bedienung beim herankarren der Suppen geholfen. Ruckzuck verging die Zeit.
Wieder draußen war es teils stark bedeckt. Bis zum Brocken im Harz konnten wir nicht schauen.
Die Rückfahrt verlief ebenfalls ohne Probleme. Ein Parkplatz hinter dem Ort Hiddesen bei Detmold wurde ausgemacht, um uns gegenseitig zu verabschieden, Erinnerungsfoto schießen und den Plan zu schmieden, nächstes Jahr wieder mitzufahren. Von da ab fuhren viele in verschiedene Richtungen davon.
Ich fuhr zunächst mit zurück zum Startpunkt und genoss bei Freaggle noch Kaffee und Kuchen. Dann ging es auch für mich wieder nach Hause.

Quelltext von Freagle unter Asphaltpiraten.de


Motorradtour in den Harz

Donnerstagmorgen 9:00 Uhr, Nieselregen
Für die diesjährige Vattatachstour haben wir uns den Harz als Ziel ausgesucht. Laut Wetterbericht sollte es ab Christi Himmelfahrt sonnig werden, einmal mehr hat sich gezeigt, dass man sich auf die Vorhersagen nicht wirklich verlassen kann. Mit einer Splittergruppe von vier Männern hat sich der Stammtisch Bielefeld um 09:30 bei Nieselregen auf den Weg gemacht. Über die B239 fuhren wir zunächst ins Lipperland zum MC “die Ratten”, die traditionell am Vatertag zum Frühschoppen geladen haben. Gegen 10:45 sind wir dort “leicht angefeuchtet” angekommen. Nach der Begrüßung wurde uns erst einmal eine Kanne Kaffee gekocht. Frühschoppen mal anders! Aber auf Grund unserer Durchreise verständlich. Während wir uns den Kaffee gegönnt haben hörte es auch auf zu regnen, prima! Nach der Besichtigung des Clubhauses haben wir uns dann weiter auf den Weg gemacht. Zunächst fuhren wir die B239 weiter bis Höxter. Dort überquerten wir die Weser und machten unseren ersten Tankstopp. Ab hier kam mehr und mehr die Sonne raus. Weiter fuhren wir über Boffzen durchs Solling Richtung „Neuhaus im Solling“. Der weitere Weg führte über Dassel, Hilwartshausen, Lauenberg und Fredelsloh bis Moringen. Hier befuhren wir die B241 Richtung Northeim und Osterode am Harz. Über St. Andreasburg ging es dann nach Braunlage, wo die Harzer Stammtische einen Infostand errichtet hatten. Gerade noch Rechtzeitig zum Abbau dessen sind wir an der Tankstelle eingetroffen um Battu, Britta und die anderen zu begrüßen. Nachdem wir hier vollgetankt und einen Kaffee getrunken hatten, fuhren wir weiter nach Altenau zu unserer Unterkunft, wo wir um 16:15 fasst pünktlich und trocken eingetroffen sind.
Unser Vermieter Harald vom Haus Bierwisch begrüßte uns herzlich und zeigte uns unsere Unterkunft für die kommenden drei Nächte. Wie er uns die Grillutensilien aus der Garage gab, meinte ich nur, “Jetzt wo die Garage leer ist, können wir ja die Motorräder hier unterstellen”! Er klärte dieses gleich mit dem anderen Hausmieter, der sein Auto sowieso an der Straße parkte und rief nur rüber was wir bereit wären zu zahlen. Ich antwortete, er bekäme ein Steak ab, wenn wir grillen. Gebongt! Die Garage bekamen wir noch “on top”! Topp!! Daraufhin fuhr Harald mit mir zu Klaus in die Wald Lodge, dorthin was eigentlich unser Ziel war. Die Wald Lodge war aber an diesem Wochenende schon ausgebucht und Harald die Ausweichempfehlung von Klaus. Bei einer ersten Gerstensaftkaltschale wurde mir erklärt, wie wir zu Fuß am besten die kurze Distanz überbrücken. Zurück in der Unterkunft wurden noch die Formalien (Miete, Kurtaxe etc.) erledigt und wir konnten uns häuslich einrichten. Per Pedes machten wir uns dann langsam auf den Weg zur Wald Lodge.
Am “heißen Brocken” vorbei ging es zu Klaus und Marco, wo wir an dem leckeren Grillabend teilgenommen haben. Hier lernten wir weitere MotorradfahrerINNEN kennen und der Abend verging im Fluge. Nach ein paar Gerstensaftkaltschalen und Schierker traten wir dann den Heimweg an, aber nicht den gleichen Weg zurück. Klaus schickte uns einen anderen, weil kürzeren, Weg. Dieser war aber Steil und unbeleuchtet, so das wir uns das eine oder anderen Mal in Bodennähe wiederfanden. Ziemlich kaputt vielen wir in unsere Betten…..

Freitagmorgen 9:00 Uhr, Sonnenschein
Nach einem ausgiebigen Frühstück im Garten machten wir uns gegen 10:30 auf den Weg. Unsere erste Etappe betrug nur ca. 15 Km zum Torfhaus. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf den Brocken. Eine Auffahrt zu eben diesen haben wir uns auf Grund der unverschämten Preise (36,-Euronen) gespart. An diesem Brückentag war das Torfhaus schon gut von Motorrad- und Fahrradfahrern besucht! Überhaupt waren sehr viele Gruppen von Rennradfahrern an diesem Wochenende unterwegs. Nach einer Zigarette und einigen Fotos führte uns der Weg zunächst über die B4 Richtung Braunlage um dort auf die B27 zu wechseln. Auf der B27 überquerten wir bei Bremke die ehemalige Deutsch-Deutsche Grenze und durchfuhren das Örtchen Elend. Wir befuhren die B27 weiter bis Rübeland.
Kurz vor Rübeland bemerkte ich im Rückspiegel, das die anderen nicht mehr hinter mir waren und ich fuhr auf einen Parkplatz direkt am Ortseingang. Nissy, Klaus und Torsten ließen auch nicht lange auf sich warten. Angekommen, meinten Sie nur, “Das war ja wohl ganz schön knapp!” Ich wiederum ganz verwundert “was denn?” “Na, das Reh, welches kurz vor Deinem Motorrad noch eine Vollbremsung hingelegt hat und auf dem Asphalt ins Rutschen gekommen ist!” Ich erwiderte nur, das ich davon nichts mitbekommen habe und wer weiß wofür dies gut war, vielleicht hätte ich mich verbremst! Hinter Rübeland fuhren wir dann auf die L96 zur Rappbodetalsperre. Kurz vor dem Tunnel ist ein Parkplatz der als Motorradtreffpunkt dient. Direkt hinter dem Tunnel befährt man die Staumauer, von wo man einen herrlichen Blick auf den Talsperrensee, als auch auf der anderen Seite ins Tal hat! Nach ein paar Bildern fuhren wir kurz auf die B81 um dann auf die L94 Richtung Altenbrak abzubiegen. Auf den kurvigen Nebenstraßen gibt es herrliche Bachläufe, wo wir zwischenzeitlich unbedingt anhalten und Fotos schießen mussten! Eine Gruppe Wanderer, die einen dieser Bäche überqueren wollte, musste sich ihrer Kleidung entledigen, da der Bach doch an manchen Stellen sehr tief war! Unser Weg führte kurvig weiter durch Altenbrak, Treseburg und Allrode bis Güntersberge, wo wir kurz auf die B242 wechselten. Dann bogen wir ab auf die K2354 Richtung Stolberg. Stolberg ist eine sehr schöne Stadt aus Fachwerkhäusern mit weitestgehend Kopfsteinpflaster, über der das Schloss Stolberg thront. Seit 2008 ist dieses weitestgehend restauriert und wieder für Besucher geöffnet. Die Stadt mit ihrem Flair lädt zum Verweilen ein. Von Stolberg aus fuhren wir weiter über Berga und Kelbra zum Kyffhäuser, an dessen Fusse wir uns erst einmal eine echte Thüringer Bratwurst gegönnt haben. Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, einmal mehr die 36 Kurven zu räubern und zum Kyffhäuserdenkmal rauf zu fahren. Am Denkmal selber haben wir uns nicht lange aufgehalten und sind ziemlich zügig die Kurven wieder Bergab zu gefahren um uns langsam wieder auf den Rückweg nach Altenau zu machen. Dieser führte uns über Sangershausen und Wippra, über teils gerade, aber auch kurvige Streckenabschnitte durch Harzgerode nach Thale. Auf Grund der fortgeschrittenen Stunde konnten und wollten wir das dortige DDR-Museum nicht mehr besuchen. Also machten wir uns weiter auf den Weg Richtung Unterkunft. Dieser führte uns über die L92 wieder auf die B81, welche wir wieder nur ein kurzes Stück befuhren und auf die L94 Richtung Hüttenrode abbogen. In Hüttenrode wollten wir auf die B27 einbiegen. Eine Straßensperre signalisierte uns, dass diese ab hier aber gesperrt war. Ein Schild “Frei bis…” ermutigte uns, trotz Sperrung weiter zu fahren. Dadurch kamen wir in den Genuss, einen Schleichweg quer durch den Wald zu fahren, um letztendlich kurz vor Rübeland wieder auf die B27 zu stoßen. In Elbingerode kauften wir kurz vor Ladenschluss noch ein wenig Grillfleisch, Baguette und Köstritzer für den Abend. Der B27 folgend erreichten wir Braunlage, wo wir die Luft aus unseren Tanks ließen. Auf dem schon bekannten Weg über die B4 fuhren wir zurück zu unserer Unterkunft, wo wir gegen 20:30 Uhr und rund 270 Km Fahrstrecke gut wieder ankamen. Umgehend wurde der Grill angeschmissen, das Fleisch gegart und Köstritzer getrunken. Zwei Steaks gingen, wie versprochen, zu dem Mieter über uns, der uns die Garage abgetreten hat. Nachdem die Bäuche voll waren, hatte keiner mehr Lust die Ferienwohnung zu verlassen. So ließen wir den Tag ausklingen und waren ziemlich zeitig im Bett.

Samstagmorgen 08:00 Uhr, Sonnenschein
Nach einem leckeren Frühstück im Garten machten wir uns heute schon gegen 09:00 auf den Weg. Heute hatten wir eine etwas größere Tour vor der Brust. So fuhren wir zunächst von Altenau nach Clausthal-Zellerfeld, um dann ein Stück der B241 zu folgen und anschließend auf die L516 Richtung Lautenthal abzubiegen. In Lauthenthal gibt es den Schnitzelkönig mit seinen XXL-Schnitzel. Für uns aber war es noch zu früh zum essen, daher haben wir unsere Tour fortgesetzt, die zunächst am Innerstestausee vorbeiführte. Vor Langelsheim bogen wir ab Richtung Goslar, um dort wieder auf die B241 einzubiegen. Die kurvenreiche Strecke führte zur L517, die wiederum zur Okertalsperre führte. An der Okertalsperre fuhren wir auf die B498 und durchs Okertal bis kurz vor die Ortschaft Oker um auf die L501 Richtung Bad Harzburg abzubiegen.
Wir folgten den L501 bis zur L85 und fuhren diese weiter über Ilsenburg, Wernigerode bis Blankenburg. Hier wechselten wir auf die L92 um nach Thale zu gelangen. In Thale gibt es DDR-Museum, wo in einem Möbelhaus die oberste Etage mit alten Relikten der DDR-Zeit ausgestattet ist. Jeder Raum ist in einer anderen Zeitepoche ausgestattet. Vom Wohnzimmer der 50er, über das Schlafzimmer der 70er bis zur Küche der 90er war so ziemlich alles vorhanden. Ich muss gestehen, das eine oder andere Möbelstück kannte ich noch aus meiner Kindheit, so dass es im Westen nicht unbedingt anders zu der Zeit ausgesehen hat! Auch Horchposten der Stasi und Büros der Vopo kann man dort betrachten. In einigen Räumen liefen Diashows bzw. Videos aus alten DDR-Zeiten. Wer eine Zeitreise machen möchte, dem ist das Museum zu empfehlen.
Vom DDR-Museum aus fuhren wir dann zum Sagenumworbenen Hexentanzplatz in Thale. Die dort aufgestellten Figuren boten sich natürlich für Erinnerungsfotos an. Neben einigen Verkaufsständen mit Accessoires sowie Kaffee/Kuchen und Restaurant hat man hier einen wahnsinnig geilen Blick ins Bodetal, welches hier etwa 280 m tief ist. Um den besten Blick zu erhaschen muss men ein wenig klettern können. Auch gibt es hier oben eine Sommerrodelbahn, die aber zu diesem Zeitpunkt geschlossen war.
Auf Grund der fortgeschrittenen Zeit machten uns weiter auf den Weg. Dieser führte uns zunächst vorbei an der Roseburg und dann durch das Bodetal. Über herrliche, enge und kurvige Nebenstraßen gelangen wir auf die L93, die nach Treseburg führt. Von dort aus befuhren wir noch einmal die L94 in entgegengesetzter Richtung durch Altenbrak bis zur B81, der wir ein Stück folgten um anschließend auf die L96 abzubiegen und nochmals die Rappbodetalsperre zu passieren. In Rübeland hielten wir nochmal an, um die alte Dampflok zu bestaunen, die gerade im Bahnhof durch lauten Pfeifen auf sich aufmerksam machte. Ab Rübeland folgten wir wieder der B27 bis Königshütte, um dort dann Richtung Tanne und Sorge auf die L98 abzubiegen. In Tanne bogen wir auf die B242 um den Heimweg nach Altenau anzutreten. Unterwegs kehrten wir noch in einer Pizzeria ein, um die lehren Mägen zu füllen. Über die B4 und L504 sind wir wieder gut in der Unterkunft angekommen. Nachdem wir die Motorräder in den Garagen untergestellt haben, machten wir uns auf den Weg zur Wald-Lodge, wo es heute ein Barbecue gab. Wir holten uns ein Bier und setzten uns zu den anderen Fahrern ans Lagerfeuer. Hier führten wir mit diesen Benzingespräche und tauschten unsere Erfahrungen aus. Wir erfuhren hier, dass eine Fahrerin der Gruppe aus Leer, sich am Kyffhäuser abgelegt hat. Glücklicherweise hat sie außer Prellungen nichts abbekommen. An dieser Stelle nochmals gute Besserung! Bei einigen Gerstensaftkaltschalen ließen einen schönen Tag in geselliger Stimmung langsam ausklingen.

 Sonntagmorgen 09:00 Uhr, Sonnenschein
Ein letztes Mal frühstücken wir im Garten unserer Ferienwohnung. Anschließend wurden die Motorräder gepackt und Abfahrfertig gemacht. Ein kurzer Anruf beim Vermieter, wo wir den Schlüssel verstauen sollen und gegen 10:00 Uhr sind wir zur Klaus und Marco, um uns bei ihnen zu verabschieden. Beim Abstellen der Motorräder an der abschüssigen Straße passierte es dann. Das Moped von Thorsten rollte über den Seitenständer nach vorne und lag auf der Seite. Dabei ist der Kupplungshebel abgebrochen. Schalten nicht mehr möglich! Klaus hat dann ganz pragmatisch geholfen indem er meinte, schraubt den Hebel von unserer Karre ab. Gesagt, getan und schon war die Suzi wieder fahrtüchtig! Es gab noch ein paar Give-aways wie Visierreinigungstuch mit und ein Abschiedsfoto vor der Waldlodge. Gegen 11:00 Uhr haben wir uns dann endgültig auf den Heimweg gemacht.
Dieser führte uns zunächst die B498 am Sösestausee vorbei bis Osterrode am Harz. Von dort aus befuhren wir die L523 über Schwiegershausen, Wulften, Bilshausen und Bodensee um hinter Krebeck auf die B27 einzubiegen. Hinter Ebergötzen wechselten wir auf die B446 Richtung Nörten-Hardenberg, um ab Hardegsen der B241 bis Lauenförde zu folgen. Hier bogen wir auf die L550 und fuhren entlang der Weser bis Boffzen. Am Weserufer machten wir noch ein Abschiedsfoto und fuhren in Höxter wieder über die Weser. Auf der L755 fuhren wir dann über Ovenhausen und Marienmünster bis zur B239.
Bis Detmold fuhren wir noch gemeinsam weiter, um ab da jeder den individuellen Heimweg anzutreten. Nach über 1100 Km sind alle wieder gut zu Hause angekommen. Wir hatten ein fast perfektes Wochenende verlebt. Fast nur deshalb, weil einige Straßen wegen übermäßigen Bitumen- und Spliteinsatz kaum passierbar waren, wir unterwegs zwei kleine Pannen hatten und wir in der Wald-Lodge kein Zimmer mehr bekommen haben. Sicherlich war die Alternative nicht schlecht, aber doch nicht das gleiche, als wenn wir direkt nach dem Bier ins Bett hätten fallen können. Zudem wäre in dem Arrangement der Wald-Logde das Essen mit inbegriffen gewesen, welches, was wir beurteilen können, sehr lecker aussah! Also, wenn noch einmal in den Harz, dann frühzeitig in der Wald-Lodge buchen!